Danken möchte ich allen Leuten, die dies hier möglich gemacht haben…

…allen voran natürlich mir selbst und meiner unglaublichen und unschlagbaren Unfähigkeit, einen Blog zu führen, die kombiniert mit meiner schier endlosen Faulheit dazu führt, dass ich mich nun leider dazu gezwungen sehe, einen Eintrag erschreckender Ausmasse zu verfassen.


Nein, im Ernst…. Nachdem ich nun schon von meinen beiden Tanten, sowie von Annes Mutter und Manu darauf hingewiesen wurde, dass ich schon lange nichts mehr hier geschrieben habe, gibt es hier endlich einmal wieder ein Lebenszeichen von mir! :D

Freut euch!
(Immerhin weiß nun ein jeder den Grund, warum ich schon sehr sehr lange kein Tagebuch mehr schreibe…).

Die gute Nachricht ist: Es gibt mich und Anne noch.

Die schlechte ist, dass ich einmal wieder krank bin… Anscheinend habe ich meine Abwehrkräfte in Deutschland bei meinem Lieblingsshirt liegen lassen (Ja, ich vermisse es sehr…)… aber gut.

Da ich nicht mehr ganz weiß, wie alles chronologisch abgelaufen ist, habe ich diesen Eintrag nun nach Themen geordnet! Oho, ja, ich bin heute schrecklich kreativ! (es gibt sogar ganz tolle Überschriften dazu… ich bin begeistert!!)

Für die Zukunft nehme ich mir einfach vor, wieder häufiger etwas zu schreiben, bevor es einen weiteren Mammuteintrag wie diesen hier gibt… Frage ist eben, ob ich mich auch daran halte, ne? ^^

So, nun aber wirklich genug der einleitenden Labereien, auf geht’s! ^^

Suomi Yksi – Me puhumme tosi vähän suomea

So, ich verstehe zwar nicht, warum das Rechtschreibprogramm von Word sich nun auf Französisch umgestellt hat, denn das da oben sollte eigentlich Finnisch sein… aber gut, muss ich vielleicht auch nicht verstehen…

Jedenfalls ist unser erster Sprachkurs nun rum! Ende, aus, vorbei!

Natürlich können wir allesamt noch nicht wirklich gut Finnisch – aber die wichtigsten Dinge können wir sagen! Also, wie man heißt, wie alt man ist, woher man kommt, welche Sprachen man spricht, was man gerne isst, was man so gerne macht und natürlich das wichtigste von allen: „Mä en ymmärrä“, „Mä en puhu suomea“ oder „Puhutko sä englantiaa?“ (bedeutet: „Ich verstehe nicht“, „Ich spreche kein finnisch“ und „Sprichst du englisch?“).

Unsere fünf Credits, die wir für diesen Kurs bekommen, mussten wir uns allerdings sauer verdienen – wir mussten vier „Tests“ über uns ergehen lassen, um zu bestehen.

Der erste bestand darin, einen kurzen Dialog mit einem Partner zu verfassen und dann auswendig vor versammelter Klasse vorzuführen.

Das Schreiben war etwas nervig, da man mit dem eingeschränkten Vokabular, das wir zur Verfügung hatten, nun nicht den wirklich tollen und kreativen Dialog zaubern kann (man könnte mir und Nina natürlich auch vorwerfen, dass wir etwas unmotiviert waren und uns lieber ihrer wunderbaren Kamera widmeten… sie hat eine Bridge!! Ich will auch so eine!!), das Auswendiglernen war kein wirklicher Akt, und das Vortragen war dann sogar ziemlich lustig.

Okay, die wirklichen Highlights gab es bei meinem und Ninas Dialog inhaltlich nun nicht… interessant war eher das, was NICHT geklappt hat.

Nun ja, die Geschichte war die, dass ich die (ungarische, glaube ich) Austauschstudentin bin, die mit Wäsche beladen durchs A-Gebäude in Myllyjärvi irrt und die Waschmaschinen sucht. Nina steht da halt ganz zufällig und wird auch sogleich von mir belästigt und um Rat gefragt. Und so kommen wir ins Gespräch und erzählen allerlei Dinge von uns (Alter, Name, woher wir kommen… ich sagte ja, wir waren schrecklich kreativ) und sie lädt mich dann spontan zum Film schauen zu sich ein (was ich auch mit JEDEM mache, den ich auf dem Weg zur Waschmaschine treffe, aber okay…), wir tauschen Handynummern aus und dann darf ich endlich meine Schmutzwäsche zur Waschmaschine bringen.

Nun ja, der Nobelpreis für Literatur gehört mir, soviel ist einmal sicher…

Das erste Highlight war, dass Nina zu Beginn der Szene auf der falschen Seite stand. Da das Klassenzimmer so war, dass die Tische ein U bildeten, dessen Öffnung zur Lehrerin zeigte und Nina und ich ganz vorne an einer der Seiten saßen, ist es schon logisch, dass ich mit den Rücken zu unseren beiden Tischen (die ja demzufolge leer sind) stehe, die Schmutzwäsche – dargestellt durch unsere beiden Mäntel –auf dem linken Arm und Nina rechts neben mir, damit der Rest des Zimmers auch was von uns sieht. Außer unseren Rücken.

Nur hatte Nina sich dazu entschlossen, dass sie lieber vor unseren Tischen steht und zwar mit dem Gesicht zu mir. Soll heißen unsere Szene begann mehr oder weniger damit, dass das Publikum lediglich ihren Rücken und meinen Arm voll Jacken sah.

Ja, dumm, ne?

Gut, nach einigem Hin- und her hatten wir uns dann irgendwie schließlich doch so sortiert, dass die Leute zumindest unsere Gesichter sahen und wir konnten loslegen.

Das zweite Highlight folgte dann zum Schluss – Nina sollte mir ja ihre Handynummer (bzw. irgendeine spontan ausgedachte Nummer) geben. Requistite war – manche ahnen es vielleicht auch schon – mein Handy, dass ich mir in Gesäßtasche meiner Jeans gesteckt hatte. Leider in die linke und auf dem linken Arm trug ich dummerweise unsere Jacken.

Das ganze wäre vielleicht auch noch mehr oder weniger elegant von Statten gegangen, da ich ja zumindest so beweglich bin, dass ich um mich selbst herumgreifen kann.

Dummerweise hatte sich die eine Figur (Deidara <3), die an meinem Handy hängt, irgendwo verfangen, soll heißen, ich hatte meine liebe Not, das dumme Ding dort herauszuzerren.

Sah ganz bestimmt nicht toll aus – aber mein Gott, wenn jemand fragen sollte: Es war geplant!

Die restlichen Dialoge waren allerdings ziemlich amüsant. Wir hatten ein paar, die ich aufgrund ihrer Aussprache absolut nicht verstanden habe und zu denen ich dementsprechend wenig sagen kann, allerdings waren auch welche dabei, die einfach nur genial gemacht waren.
Das Ehepaar, das in unserem Kurs war, hat eine Szene aus einem Restaurant gespielt, wobei sie uns allen gezeigt hat, wie sich zum Essen einladen lässt und anschließend mit ihm darüber diskutiert hat, ob Salat nun wirklich etwas sei, dass man „eine richtige Mahlzeit“ nennen könnte. Es klingt nun nicht sehr spannend, aber der Dialog war klasse!

Als wäre das noch nicht genug gewesen, mussten wir dann noch die Prüfung des Grauens über uns ergehen lassen – eine mündliche Prüfung! ARGH!

Echt, Leute… ich bin ja schon froh, wenn ich DEUTSCH rede und mich wer versteht oder einigermaßen mit Englisch klar komme – aber Finnisch reden? Guter Witz!

Scheiß Prüfung.

Danach blühte uns dann noch eine Hörverstehensübung, die vergleichsweise einfach war. Ich meine, ich saß da und habe anders als im Unterricht das meiste verstanden! Oh, feiert!

Wir haben eben nacheinander zwei Texte angehört. Zum ersten mussten wir Fragen beantworten und beim zweiten waren Antwortmöglichkeiten angegeben und wir mussten die richtige einkreisen. War alles in allem ziemlich fair.

Die Abschlussklausur selbst war auch okay – faire Klausur, wenn ich daran denke, was die uns nicht alles hätten fragen können… argh.

Ich glaube alle (oder zumindest fast alle) haben den ersten Finnischkurs bestanden und können nun wunderbare, einfache Sätze sagen =)
Ach, und weil ja das erste, an das jeder zu denken scheint, wenn er an die finnische Sprache denkt, die Fälle/Kasus sind… ja, es gibt tatsächlich 18 Fälle im finnischen. Allerdings braucht man nicht alle, um über die Runden zu kommen…zumindest mal in unserem Fall nicht. Selbst in meinem Sprachführer sind „nur“ 15 aufgeführt. Sie sind nicht immer ganz einfach zu bilden, aber immerhin haben wir schon eine handvoll gelernt, nämlich:

Nominativ Singular und Plural, sowie den Singular des Genitivs, des Akkusativs (zumindest so mehr oder weniger) und nicht zu vergessen des Partitivs (unser aller Freund…).
Der Partitiv ist ein netter Kerl – er beschreibt laut meinem Sprachführer „Teilobjekte“, sowie „Unbestimmt Mengen“. Irgendwie ist das allerdings eine etwas schwammige Formulierung. Es stimmt zwar, dass der Partitiv bei unbestimmten Mengen genommen wird (zum Beispiel, wenn man sagt „Ich kaufe Milch“ – „Mä ostan maitoa“, dann ist „maitoa“ der Partitiv von „maito“, da man „Milch“ als Menge schlecht im Sinne von „ein Milch, zwei Milchs“ zählen kann), aber wer glaubt, das sei alles – haha – der kennt die finnische Sprache nicht. Bzw. der hat keine Ahnung von der Logik von Sprachen (die dann so ungefähr so etwas wie „Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ und „Lieber eine Ausnahme/Regel zu viel, als eine zu wenig“ wäre ;) )

Der Partitiv wird allerdings auch dann genommen, wenn man etwas mit einer Zahl größer als eins hat – und dann fangen die ersten Verwirrungen schon an. Denn während man im Deutschen oder Englischen sagt „ein Apfel/ one apple“ – „zwei Äpfel/ two apples“, also Nominativ Plural nimmt, funkt im Finnischen der Partitiv dazwischen und man sagt „yksi omena – kaksi omenaa“. Hurra!

(Die genaue Erklärung, wann man im Finnischen nun Nominativ Plural und wann Partitiv nimmt, spar ich mir nun einmal, sonst liest das hier irgendwann gar keiner mehr…).

Zudem nimmt man den Partitiv auch noch bei der„Mulla ei ole“ (Ich habe nicht) – Struktur (wenn man allerdings sagt, DASS man etwas hat, nimmt man ihn nicht!), sowie bei bestimmten Grüßen und Ähnlichen (wie meinem Liebling „Hyvää yötä“ – gute Nacht), sowie nach einigen Verben, die ihn nach sich ziehen, wie zum Beispiel dem Verb „lieben“.

„Ich liebe dich“ heißt demzufolge „Minä rakastan sinua“, wobei „sinua“ im Partitiv steht… gut, man liebt ja bekanntlich meist auch nicht restlos alles an einem Menschen, die Finnen haben da durchaus recht ;)

So, wir haben aber natürlich auch noch weitere Fälle gelernt, nämlich unsere guten Freunde Inesiv (im (Raum), wo?), Elativ (aus (dem Raum), von wo? Woraus?), Illativ (in (den Raum), wohin?), Adessiv (auf etwas, worauf? Womit?), Ablativ (von etwas? Von wo?) und Allativ (auf, zu etwas, zu wem/was?).

Das, was da in Klammern dahinter steht soll so den groben Überblick darüber geben, für was man das ganze braucht. Im Prinzip geht es im Richtungen und Orte. Also, alles, wofür wir Worte wie „zu“, „an“, auf“, „in“ haben, klatschen die Finnen kompakt an ihr Hauptwort dran :)

Ich glaube, die finnischen Kasus haben aber vor allem die englischsprachigen Leute ziemlich schockiert. Um es mit den Worten von einem Mann aus unserem Kurs zu sagen, dessen Muttersprache Englisch ist: „Ich finde es grausam, was ihr mit euren Wörtern macht!“

Studium und Vorlesungen – oder: Der Sprachmatsch ist komplett! ^_^

Gut, der Sprachkurs ist nun rum, dafür hat nun das angefangen, wofür wir eigentlich hier sind: unser Semester! :)

In der Woche um den ersten September hatten wir vor allem eines: Einführungsveranstaltungen. So wurde JEDER der Austauschstudenten einzeln von den Tutoren vorgestellt. Und da eine ganze Menge Austauschstudenten hier sind, hat das ungefähr eine Stunde gedauert.

Ich fand es aber ganz nett, zu erfahren, aus welchen Ländern die anderen so kommen… wobei hier 50% der Austauschstudenten Deutsche sind, soll heißen, die Gefahr, dass ich meine Muttersprache hier irgendwie vergesse, ist relativ gering – es gibt genug Leute, die sie sprechen…

Nun ja, neben Deutschen sind hier natürlich noch andere Nationen vertreten. Aus Europa gibt es so aus fast jedem Land mindestens einen Studenten, aus außereuropäischen Ländern sind dann einzelne Grüppchen da. Also ein paar aus Afrika, eine handvoll aus Asien und noch einige aus Amerika.
Da die Tutoren immer alle ihre Schützlinge einzeln mit Namen, Nationalität und Studienfach vorstellen mussten, hat unsere Tutorin ein bisschen Pech gehabt – einmal davon abgesehen, dass sie eine relativ große Gruppe vorstellen musste, studierten wir auch noch allesamt die verschiedensten Fächer.

In der allgemeinen Begrüßung wurde uns auch mitgeteilt, dass wir dieses Jahr einen der kältesten Sommer in Finnland seit Jahren miterlebt hätten – angeblich sei es ansonsten im August auch in Finnland wärmer! Nett, das zu wissen.. aber wie es aussieht, bekommen wir nun einen ähnlich kalten Herbst. Ich hoffe nur, es bleibt einigermaßen trocken…

Die anschließenden Veranstaltungen befassten sich allesamt mit den einzelnen Angeboten der Uni. Wir haben hier beispielsweise unter anderem auch einen Arzt an der Uni, zu dem man gehen kann, wenn einem etwas fehlt. Für kleinere Blessuren gibt es die Krankenschwester, für größere den Arzt/Zahnarzt/Psychater und wenn das alles nicht hilft, dann schreiben sie einem auch eine Überweisung zu einem Spezialisten. Und das Beste ist: Zumindest die Grunduntersuchung beim Allgemeinarzt kostet nichts für Studenten der Universität Jyväskylä! Das ist wirklich gut, finde ich…

Mein Versuch, das letzte Mal, als ich krank war, zum Arzt zu gehen, wurde nur leider dadurch vereitelt, dass er schon geschlossen hatte, als ich kam. Meine Erkältung ist nun schon besser und ich habe auch vor, am Montag wieder in die Uni zu gehen – falls es nicht besser wird, gibt es hier eben einen exklusiven Testbericht! (immer positiv sehen… immer positiv sehen… muss aber trotzdem nicht sein…)

Ebenfalls ziemlich umfangreich ist das Sportprogramm der Uni. Neben wirklichen Kursen, bei denen Anwesenheitspflicht besteht und für die man auch noch extra zahlen muss, gibt es auch die sogenannten „Supervised Exercises“, bei denen keine Anwesenheitspflicht besteht und für die man lediglich den Sport-Sticker der Uni braucht, den es für 20€ fürs Herbstsemester gibt. Bisher haben wir zwei Kurse ausprobiert: „Bailatino“ und „Jazz Dance“.

„Bailatino“ kann man meiner Meinung mit Tae-Boe vergleichen. Bei Tae-Boe macht man eben Selbstverteidigungshiebe zu Techno-Musik, während man bei „Bailatino“ die Tanzschritte der lateinamerikanischen Tänze zu passender Musik macht.

Es ist ziemlich anstrengend und auch nicht unbedingt gerade immer ganz einfach, aber es macht tierischen Spaß!

Ich bin nur sehr dankbar, dass niemand meine kläglichen Versuche, meine schmale Hüfte im Takt zu bewegen, sieht… mal von den Tanzschritten ganz abgesehen.

Im Übrigen hasse ich Salsa. Bei dem Tanzkurs, den ich in Deutschland gemacht habe, hab ich das schon gemerkt, aber am Montag habe ich es wieder festgestellt: Dieser Tanz und ich werden niemals Freunde, so Leid es mir tut!

Die Anweisungen sind natürlich alle in Finnisch – klar, immerhin ist das eine finnische Uni und somit spricht auch die deutliche Mehrheit der Studenten in den Sportkursen Finnisch als Muttersprache.

Die Lehrerin sagt zwar wirklich wichtige Dinge auch auf Englisch, aber alle Kommandos und Erklärungen zu den Tanzschritten sind eben… finnisch.

Wobei wir immerhin Dinge wie „zur Seite“, „rechts“, „links“, „runter“, „hoch“ verstehen und man sowieso immer schauen muss, was die Lehrerin gerade macht… also, es geht schon ^_^

Und wie gesagt: Es macht unglaublichen Spaß!

Weniger Spaß hat mir da der „Jazz Dance“ gemacht. Das war… ich weiß nicht… eine Art von modernem Ballet?

Keine Ahnung, aber wenn irgendwer gewollt hätte, dass ich Ballet tanze, hätte er mir einen zarten, fehengleichen Körper mit der entsprechenden Grazie und die passende Motivation gegeben. Da dem nicht so ist – nee, auf Wiedersehen, Jazz Dance!

So. Und nun möchte ich einmal das Gerücht klären, dass das ERASMUS-Jahr im Ausland das Party- und Faulheitsjahr sei, was das Studium angeht.

Das mag vielleicht für alle anderen stimmen – für Anne und mich nicht.

Wir haben jeden Tag Uni – okay. Aber wir haben 24 Stunden in der Woche!

Das ist mehr als ich jemals in Konstanz hatte!

Das Problem ist eben, dass wir 30 Credits am Ende des Semesters vorweisen können müssen, nur dann wird uns das Auslandssemester anerkannt und unser Modul (5 oder welches es auch immer ist, ich hab es nicht so mit Zahlen) gilt als bestanden.

Gott sei Dank haben wir mit dem Finnischkurs im August nun schon 5 Credits, ansonsten hätten wir NOCH mehr zu tun.

Nun ja, aber einmal von der Masse unserer Vorlesungen abgesehen – die Vorlesungen, die ich habe scheinen ganz interessant zu sein (und die von Anne auch, wenn ich sie recht verstanden habe).

Der beste Kurs, den ich belege, ist „What is a word“ – nicht aufgrund des Inhalts, sondern allein wegen dem Namen! Jeder, der schon einmal eine Vorlesung bei Franz Pimpin’ P. hatte, weiß, was ich damit meine (ich habe gerade ein seltsames Déjà-vue, was meine Vorlesungen in Morphologie und SHE II angeht….).

Oh, allerdings haben wir auch einen ziemlich… sinnfreien Kurs. Genannt: Schwedisch.

Um ehrlich zu sein hatten wir uns auf diesen Kurs gefreut. Hey, wir sind Sprachwissenschaftler, uns kann man mit Sprachkursen glücklich machen!

Nun hatten wir zwei Kurse (bzw. ich nur einen, weil ich ja dann krank wurde – Froide) und wir können immer noch… nichts. Ich fand es schon verstörend, dass ich nach der ersten Vorlesung noch nicht einmal „Hallo“ auf Schwedisch sagen konnte, sondern nur wusste, dass wir die Klausur an Mamas Todestag schreiben (oh ja, das war ein wirklicher Stimmungsaufheller), aber als Anne nach der zweiten Vorlesung kam und meinte, sie könnte nun sagen „Ich heiße Anne – Wie heißt du?“ und zwar auch nur, weil eine aus dem Kurs explizit nachgefragt hat – das lässt mich doch ein bisschen an dem pädagogischen Ansatz zweifeln. Okay, sie haben Vokale ausgesprochen in der zweiten Vorlesung. (das Rechtschreibeprogramm schlug mir gerade „ausgebrochen“ vor… na, ich hoffe mal, dass sie das nicht gemacht haben…. Ehw.)

Oh, wow, Vokale aussprechen! Ich bin begeistert!

Nun ja, da hatte ich nach dem Finnischkurs nun schon so hohe Erwartungen an die Sprachkurse hier, da ich nach wenigen Tagen Kurs mehr sagen konnte als nach einem Semester Sprachkurs in Konstanz (Ich sag nur Katalanisch… haha…) und dann so etwas.

Es hilft auch nicht wirklich, dass die Lehrerin relativ schlecht Englisch spricht und uns in der ersten Stunde fragte, ob sie die Worte auch auf Finnisch übersetzen könne und ob wir das dann verstünden. Ja, haha, das ist ein Kurs für international students und nein, die können allesamt kein Finnisch! Der Witz an dem Kurs ist ja, dass er auf Englisch ist… ansonsten hätte ich auch den Japanischkurs auf Finnisch belegen können….

Naja, aber neben Schwedisch haben wir natürlich noch den „Suomi 2“-Kurs :)

Finnisch ist eine tolle Sprache! Ich kann sie zwar nicht sprechen, vergeig das mit der Betonung immer noch, kann viel zu wenige Vokabeln und schreibe pro Satz mindestens ein Wort falsch – aber die Sprache gefällt mir wirklich gut! :)

Also – wenn der Wille zählt, ist das ja auch was! ;)

Meine Vorlesungen sind im Übrigen auf Englisch und nicht auf Finnisch. Ja, ich hatte zwar nun einen Sprachkurs, aber mit Vokabular, mit dem ich vielleicht sagen kann, dass ich morgens Brot essen und Tee trinke (was nicht ganz stimmt, da ich morgens Müsli esse – aber die Vokabel kenne ich nicht…), kann ich noch keine Vorlesungen zu mehr oder weniger komplexen sprachwissenschaftlichen Themen besuchen.

Und um auf die Überschrift dieses Absatzes zurückzukommen – ja, der Sprachmatsch ist so langsam komplett. Ich spreche tagsüber fast ausschließlich Englisch, spreche zu Hause dann Deutsch und höre und sehe überall nur Finnisch – aus das bestsortiertste Gehirn kommt da wahrscheinlich irgendwann einmal durcheinander!

Ähnlich wie in Konstanz gibt es hier auch das Vorlesungsverzeichnis im Internet. Das ganze nennt sich Korppi und ist so der Dreh- und Angelpunkt für das Studium hier. Dort meldet man sich für Vorlesungen an, ab, sieht die Wochenübersicht an Vorlesungen, kann die schon erbrachten Leistungen ansehen, dort findet man, in welchen Räumen die verschiedenen Vorlesungen stattfinden, wann und ob sie ausfallen und lauter solche Dinge.

Zu Beginn des Semesters ist Korppi natürlich sehr gut besucht, da ein jeder seinen Stundenplan zusammenstellen will/muss.

Wenn der Server überlastet ist, kommt die beste Fehlermeldung, die ich jemals gelesen habe!

Frei übersetzt lautet die so ungefähr: „Korppi ist im Moment vollkommen überfüllt. Es tut nichts zur allgemeinen Besserung des Zustands bei, wenn du nun ein und dieselbe Seite wieder und wieder neu lädst!“ – Genial! =D

Eine Sache, die noch aussteht, ist unsere Studentenkarte. Irgendwann bekommen wir eine. Vielleicht.

Bisher haben wir nur ein weißes Blatt Papier auf dem eben draufsteht, dass wir Studenten sind (das ist wichtig, ansonsten bekommt man keine Rabatte und auch nicht das billigere Essen in den Mensen hier). Irgendwann soll dieses Blatt Papier dann auch noch durch die Studentenkarte ersetzt werden. Wann genau, das weiß so nun keiner, aber wir sind alle optimistisch, dass wir die Karten eventuell sogar bekommen, bevor wir wieder nach Deutschland gehen.

Home sweet home – der Alltag in Myllyjärvi

Inzwischen wohnen wir nun schon ein einhalb Monate in unserer Wohnung im Studentenwohnheim und ich würde behaupten, dass wir uns inzwischen wirklich eingelebt haben. Die Anwohnerliste im Erdgeschoss ist nun auch aktuell, soll heißen, ein jeder, der unser Gebäude betritt, sieht nun wer wo mit wem wohnt ^_^

Der erste Staub lässt sich inzwischen auch sichtbar auf meinen Regalbrettern nieder und taucht sie in ein zartes grau – ich fühle mich also hier ganz wie zu Hause in meinem Zimmer!

Die Deko in unserer Wohnung hält sich in Grenzen, aber zumindest eine Kerze und ähnliches haben wir uns geleistet.

Und ich bin ja auch gar stolz auf meine Wall of Fame, die inzwischen zehn Postkarten (eine von Kiri und Milli, eine von Lotti, eine von Keira, zwei von Ricki, zwei von Manu und drei, die ich mir auf der Animagic mit Keiras Beratung selbst gekauft habe) und vier Fotos (von Alex, Mama und mir, Ann-Kathrin und Ricki, Manu und mir) zählt. Die Wand ist die, an der auch mein Bett steht, soll heißen, ich habe so das Wichtigste also immer im Blick ;)

Ansonsten… unsere Möbel sind immer noch rotzgelb und der Ofen in der Küche sieht nach wie vor aus, als würde er uns irgendwann entgegen kommen. Wir haben inzwischen aber schon Auflauf und Pizza drinnen gemacht und sowohl der Ofen als auch wir haben es überlebt.

Ich denke, ich habe schon einmal von dem Limit erzählt, das wir hier auf den Datentransfer haben, was das Internet angeht. So wie es aussieht, sind es mehr als 1 GB (nämlich… 3 GB?). Wirklich wichtig, sich das zu merken, ist es auch nicht, da es eine schlaue Internetseite gibt, auf der man nachschauen kann, wie viel Prozent man von seinem 24-stündigen Datentransfer schon genutzt hat.

Bisher habe ich es allerdings nur ein einziges Mal geschafft, das Limit zu überschreiten. Selbst wenn ich einige Stunden alle drei Messenger, die ich besitze, angeschaltet habe und nebenher noch mit irgendwem über Skype rede, schnellt das nicht so extrem in die Höhe, wie ich zuerst gefürchtet hatte. (Was nun nicht heißt, dass ihr mir alle riesige Dateien schicken sollt!!).

Wenn man das Limit überschreitet, wird das Internet unglaublich langsam… ich glaube, es hat dann die Geschwindigkeit eines Internets, das via Modem verbunden ist. Also, Top-Speed, man kann nebenher kochen, duschen, fegen, lesen, abwaschen, Wäsche zusammenlegen….

Das einzig gute ist, dass diese Quote jeweils auf die letzten 24 Stunden zurückgerechnet wird. Soll heißen spätestens nach 24 Stunden hat man wieder Internet der normalen Geschwindigkeit und somit nicht das Gefühl, man müsse es anschieben.

Im Übrigen: Ich liebe Skype, ganz ehrlich. Ich hab damit nun schon einige angerufen (darunter auch Leute wie Kah oder meine Oma, mit denen ich nicht über Internet kommunizieren kann) oder einfach von Skype zu Skype telefoniert (eine stundenlange Videokonferenz mit Manu war zum Beispiel der beste Beweis dafür, dass Webcam nun nicht sooo viel Datentransfer braucht, als dass es mein Limit killt).

Zudem liebe ich mein Headset – es war billig und hat einen wunderschönen Klang. So kann ich meine Musik wenigstens richtig gut und richtig laut hören. Anne wäre wahrscheinlich weniger begeistert, wenn ich meine Musik hier auf voller Lautstärke laufen ließe – ganz zu schweigen von unseren Nachbarn, die mich wahrscheinlich steinigen würden.

Ich fürchte allerdings auch, dass mein Fienchen (mein Laptop, und ja, er hat einen Namen) da auch nicht mitspielen, sondern einfach ihre Boxen zerstören würde…

Nur muss ich mich wirklich aktiv davon abhalten, laut mitzusingen… dann würden mich Anne und/oder meine Nachbarn nämlich wirklich töten!

Das Waschen hier in Myllyjärvi ist eigentlich ziemlich einfach. Man muss nur daran denken, sich rechtzeitig in einen Plan einzutragen. Hier in Myllyjärvi stehen sechs Gebäude (A bis F, wobei B ja wie erwähnt renoviert wird und deswegen nicht bewohnt ist) und in zwei – A und F – befinden sich Waschmaschinen. Anne und ich gehen aus Gründen der Bequemlichkeit immer nebenan in F waschen.

Dort stehen zwei Waschmaschinen und ein Trockner, außerdem gibt es noch zwei Waschbecken für Handwäsche, sowie einen Trockenraum.

Man kann Waschmaschinen und Trockner jeweils für eine Stunde buchen – das Wasch- und Trockenprogramm dauert ungefähr eine dreiviertel Stunde, von daher passt das dann gerade.

Die Nutzung der Waschmaschinen ist kostenlos, lediglich Waschpulver muss man selbst mitbringen.

Netterweise gibt es die Bedienungsanleitung zu den Waschmaschinen auch in Englisch – anders als die für den Trockner, die es ausschließlich auf Finnisch gibt. Sehr praktisch… wirklich dahintergestiegen, was die uns mitteilen wollen, sind wir noch nicht. Wir wählen nun einfach immer 45 Minuten Trocknen auf Stufe „keskus“ („Mitte“) aus… sowieso trocknen wir nur unsere 60°-Wäsche, das andere Zeug wie Pullover und T-Shirts kommt in den Trockenraum.

Dort hängen mehrere Wäscheleinen, auf denen man meist auch noch irgendwo Platz findet, wenn nicht manche Leute nicht einsehen, dass es keine gute Idee ist, seine Wäsche quer über zwei zu hängen… (und sorry, dass nun wieder Stereotype gefüttert werden – aber der Jeans nach zu urteilen war es ein Mann…).

Zusätzlich hat es in dem Raum auch noch einen Ofen, den man bis zu 4 Stunden laufen lassen kann und der den Raum schnuckelig warm und die Wäsche wunderbar trocken macht ^^

Bisher wurden mir auch noch keine Kleidungsstücke entwendet. Ich hoffe einfach mal darauf, dass es hier kein diebisches Mädel gibt, das meine Größe und Klamottengeschmack hat.

Die Bauarbeiter auf der Baustelle in Gebäude B sind im Übrigen ein wenig schräg – als ich letzt abends bei Katja war und wir Film geschaut haben, brannte da doch gegen elf Uhr nachts tatsächlich das Licht und jemand hat gearbeitet! Manchmal hat man nachts auch den Bagger gehört… komisch Menschen.

Wegen unserer Heizung haben wir nun inzwischen einmal bei KOAS nachgefragt und die meinten, dass es Absicht sei, dass man die Heizungen nicht regulieren könne – sie hätten aber einen Temperaturfühler innen und würden automatisch anspringen, wenn die Innentemperatur unter 20°C fiele.

Mehr als lauwarm habe ich die Heizung hier aber nach wie vor nicht erlebt, selbst wenn wir die Balkontüre in der Küche aufreißen (korrigiere: wenn Anne die Balkontüre in ihrer geheimen „Lass uns Julia an ihrem Schreibtischstuhl festeisen“-Mission aufreißt…).
Spätestens bei Minusgraden werden wir erfahren, was an der Geschichte mit der Heizung dran ist…

Ach, und hier ist es nun auch nicht viel lauter als zuvor ^^ Abends bekommt man es manchmal noch mit, wenn hier irgendwer meint, er müsse sehr viel du sehr lauten Spaß mit einigen Freunden haben, aber ansonsten hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Abwarten, ob das auch so bleibt….

Und ich glaube, Anne findet es erstaunlich, wie oft am Tag ich mich irgendwo stoße. Sie meinte, sie hört andauernd nur ein Scheppern oder einen dumpfen Schlag und mich anschließend fluchen! …bin ich wirklich so schlimm? Es würde zumindest die ganzen blauen Flecke erklären…

Gestern ist im Übrigen die zweite 1kg-Packung Zucker zur Neige gegangen… nur um Annes letzten Eintrag einmal zu aktualisieren ;)

Ab nach draussen! (It is cooold in Finland, it is coooold~)

Sollte sich jemand über den Text in den Klammern wundern – das ist der neue Megahit, den Anne und ich hier getextet und komponiert haben. Aufgrund seiner unglaublich wahren Aussage und seiner schonungslosen Direktheit kombiniert mit der minimalistischen Melodie schafft er so eine Art Musik gegen die Björk einstecken kann!

Eh, ja, aber eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes erzählen.

Wie schon angedeutet ist es KALT hier. Wirklich richtig ekelig kalt.

So kalt, dass ich mir wünschte, ich hätte Handschuhe und eine Mütze und wenn ich freiwillig eine Mütze aufziehe, dann muss es wirklich kalt sein!

Hm, okay, vielleicht übertreibe ich aber auch gerade ein bisschen… in Wahrheit ist es nämlich so kalt wie es die letzten Tage in Deutschland war – also Temperaturen um die 7 – 9°C…alles in allem also nicht wirklich kuschelig.

Das, was am widerlichsten ist, ist aber der Nordwind, der hier ab und zu noch weht… als sei es nicht schon kalt genug für September…

Zudem wird es hier immer schneller dunkler. Als wir im August ankamen, war es noch richtig lange hell. Gegen zehn oder halb elf Uhr nachts war die Umgebung selbst zwar schon dunkel, der Himmel hat aber immer noch im Licht der Dämmerung geleuchtet. Wunderschöner Kontrast mit den tiefschwarzen Bäumen davor…

Im Moment ist es aber so, dass es gegen acht schon ziemlich dunkel ist. Und mit jedem Tag beginnt es etwas früher zu dämmern…

Und fragt nicht, wann wir das letzte Mal Sonne gesehen haben. Anfang September war mal eine Woche, in der es wirklich sehr warm (heißt: subtropische 16°C) war – da hat dann auch die Sonne geschienen.

In letzter Zeit herrscht aber den ganzen Tag graues Depressionswetter und es ist bewölkt. Wobei das mir immer noch lieber ist als Regen (wie ich mein Glück kenne, regnet es am Montag und ich darf dann wieder den überteuerten Bus nehmen).

Die Lebensmittel hier sind immer noch nicht billiger geworden. Aber gut, ich glaube, das überrascht auch keinen.

Anne und ich haben uns mal überlegt, ob wir unseren Vätern nicht einfach die Kassenzettel zuschicken sollten – aber wahrscheinlich glauben die uns auch so, dass es nicht ganz billig ist.

Nun ja, aber da wir uns die Kosten für Lebensmittel, von denen wir beide essen, teilen, wartet nach dem Einkauf immer eine sehr lustige Disziplin auf uns: Auseinanderklamüsern, wer was gekauft hat, wer was zahlen muss, was für beide war und das dann durch zwei Teilen.
Das Ganze wäre natürlich geringfügig einfacher, wenn die Artikel auf dem Kassenzettel nicht auch auf Finnisch genannt wären

Aber wir wissen uns ja zu helfen: Alles, was wir mit unseren Finnischkentnissen und dem Online-Wörterbuch nicht herausfinden, geben wir einfach in die Google-Bildersuche ein.

Es ist erstaunlich, wie einfach diese Methode ist und wie brauchbar die Ergebnisse!

Was vielleicht weniger überrascht ist, dass man hier keine Klöße kaufen kann. Aber dass selbst der Lidl hier keine Klöße (Semmelknödel oder Kloßteig – nichts!) hat, war schon extrem traurig. So haben Anne und ich eben Kartoffelbrei zu unseren Nürnberger Rostbratwürstchen gegessen… und Rotkraut. Wobei Anne das alleine essen durfte…

Ein bisschen traurig ist es allerdings schon, dass wir so wenig Finnisch können. Die eine Kassiererin hier im Siwa um die Ecke versucht immer mal wieder, uns irgendetwas zu erzählen und vom Tonfall her klingt es auch sehr nett – wir verstehen nur leider kein Wort.

Im Allgemeinen ist es niedlich, wie sehr sich der durchschnittliche Finne freut, wenn irgendein Ausländer da einen wenig anspruchsvollen Satz auf Finnische zusammenstammelt!

In dem einen Café hat mir die Kassiererin sogar mein Rückgeld vorgezählt, damit ich die Zahlen lerne!

Was allerdings immer noch ein seltsames Eigenleben führt, ist die Post hier. Ich habe vor geraumer Zeit etwas bei Amazon Deutschland bestellt, damit ich was Deutsches (!) zu lesen habe und das ist immer noch nicht angekommen… ich habe allerdings auch keine Nachricht, dass es in Keltinmäki liegt und da vor sich hinrottet. Sehr seltsam.

Ich bin mir auch immer noch nicht sicher, ob das mit den zwei bis drei Werktagen für einen Brief stimmt. Von den Postkarten, die ich verschickt habe, ist alleine die an meinen Bruder nach zwei Tagen angekommen (Power-Post!!), die an Ricki hat beispielsweise über eine Woche gebraucht… und der Rest hängt vielleicht immer noch irgendwo dazwischen, wer weiß das schon so genau…

Ich hoffe nur, dass sie meinen Wahlschein rechtzeitig zustellen. Denn ja, in Überlingen ist am Sonntag Oberbürgermeisterwahl und ich habe per Briefwahl teilgenommen (gesetzt dem Fall, das Ding nimmt nicht den Weg über den Nordpol, Alaska, Amerika, rüber nach Afrika, quer durch die Sahara, durch die arabischen Emirate, quer durch die Länder, deren Namen ich nicht auswendig weiß, die aber irgendwo zwischen dem Iran und der Tschechischen Republik liegen, ein Schlenker nach Österreich, Italien, Frankreich, Irland und dann auf dem Seeweg nach Deutschland. Dann ist der Wahlschein nämlich erst nach mir wieder in Deutschland).

Mit der Auswahl des Kandidaten, den ich wähle, habe ich mich etwas schwer getan.

Zur Auswahl standen fünf Kandidaten. Zum einen der bisherige Bürgermeister (oder Oberbürgermeistervertreter… wie man das auch immer nennt, was weiß ich), dann die Bürgermeisterin von Meersburg, noch ein Bürgermeister von irgendeiner anderen Stadt, ein Überlinger Rechtsanwalt, den ich sogar flüchtig kenne, da er in der Feuerwehr ist, und ein Geschäftsführer von sonst wo mit einem gut gemachten Flyer mit Eigenwerbung.

Ja, nachdem ich nicht so wirklich wusste, was tun, habe ich mich hingesetzt, mir die Internetseiten von den einzelnen Bewerbern rausgesucht und zusätzlich auch noch so ziemlich alle Artikel im Südkurier online gelesen, die ich finden konnte, um mir eine Meinung zu bilden.

Ziemlich schnell hatte ich dann auch schon den ersten aussortiert. Bei Nummer zwei brauchte ich dann schon etwas länger, bis ich auf das stieß, was den Bewerber unweigerlich für mich ins Aus schob.

Nummer drei war dann auch irgendwann gefunden… aber am schwersten tat ich mir bei der Entscheidung zwischen den letzten beiden. Letztendlich hab ich mich dann einfach auf mein Bauchgefühl verlassen.

Wenn mein Vater Recht hat, muss es sowieso noch einmal eine zweite Wahl geben, dann kann ich mir dann ja noch einmal Gedanken machen.

Wenn wir gerade bei offiziellen Sachen sind. Seit heute bin ich offiziell registrierte Bürgerin von Jyväskylä! :)

Natürlich nicht dauerhaft, aber immerhin bis Ende Dezember bin ich hier beim Polizeirevier angemeldet.

Das Beste daran ist, dass uns die Unterlagen hierher geschickt werden – endlich einmal wieder Post, die KEINE Werbung ist, hurra!!!

Ach, und ich will nie mehr etwas von den Werbemassen in Deutschland hören, ja? Hier kommt tagtäglich Werbung und meist auch mehr als ein Prospekt!

Bei Dingen wie Lidl, Anttilla oder Prisma ist es sehr praktisch… Dinge wie Kataloge für eine Markt, der kilometerweit am anderen Ende der Stadt ist, oder für eine Markt ähnlich Obi, der Farbe, Werkzeug und Zelte für Autos verkauft, bringen uns natürlich weniger.

Oh, und heute kam ein Telefonbuch. Also hätten wir ein Telefon und würden hier irgendwen mit Festnetzanschluss kennen, dann könnten wir telefonieren!

Kino und Karaoke :)

Nur zusammengefasst, weil mir die Alliteration gefallen hat – oh ja, sieben Jahre Lateinunterricht prägen!

Das wirklich Gute an Finnland ist, dass die Filme hier nicht synchronisiert sind. Aufgrund der Einwohnerzahl lohnt es sich auch nicht…. Wir profitieren davon, da wir hier auch einmal ins Kino gehen können und den Film sogar verstehen!

Kino ist hier relativ teuer, soweit ich das mitbekommen habe… wir haben nun eben zweimal den „Super Päivä“ (Supertag) im Kino ausgenutzt, der einmal im Monat ist und an dem jeder Film nur 5€ kostet.

Im August habe ich meine Chance genutzt und bin zusammen mit Katja in „Star Wars – The Clone Wars“ gegangen.

Oh, und ich war begeistert! Vielleicht liegt es daran, dass ich schon ewig kein Star Wars mehr gesehen habe… vielleicht auch an meinem Bruder, der mir mit Hörspielen und DVDs den Mund wässrig gemacht hat… eventuell spielte auch der Film eine nicht unwesentliche Rolle.

Jedenfalls hatte ich sehr viel Spaß und habe mich gefreut, Skywalker und Co wieder zu sehen. Ein bisschen traurig war ich nur, dass es dieses Mal am Anfang keinen Text gab, der schräg ins Bild geflogen kam…

Bei den Filmen läuft im Übrigen Untertitel mit – und zwar nicht nur der Finnische, sondern gleichzeitig auch noch der Schwedische, da Schwedisch ja ebenfalls eine offizielle Sprache in Finnland ist.

Mich störte der Untertitel aber nicht wirklich – wahrscheinlich haben mich die unzähligen Animes, die ich mit Untertitel gesehen habe, geprägt.

Und ich weiß, dass es eigentlich ziemlich dämlich ist, darüber zu lachen – aber im Finnischen gibt es ja wie schon erwähnt mehrere Fälle, durch die man sein Nomen und auch Namen von Personen jagen kann. Ist im Deutschen zumindest im Genitiv nicht anders, da wird aus „Anne“ auch „Annes“. Nur sind die Finnen etwas kreativer…. Und so fand ich es wirklich amüsant, Sachen wie „Obi-Wan Kenobille“ oder „Skywalkerille“ zu lesen. Das gibt den Namen einen ganz neuen Charme.

Den Super-Päivä im September, der übrigens letzten Donnerstag war, habe ich dazu genutzt, mir mit Jenny „Wall-E“ anzuschauen.

Ich glaube, es gab selten einen Film, über dessen Handlung ich dermaßen wenig wusste, wie übe diesen. Dementsprechend neugierig ging ich da rein, weil ich mir auch nicht wirklich vorstellen konnte, was genau die Handlung des Filmes darstellen sollte.

Ich muss sagen, dass ich ihn im Allgemeinen wirklich nett fand. Am Anfang dachte ich ja noch „Okay, das ist ja ganz nett, aber das nun zwei Stunden lang? Oh mein Gott…“, zumal auch wirklich nichts gesprochen wurde.

Später wurde es dann aber noch richtig lustig. Die Aussage des Filmes war nun zwar nicht gerade das neuste von allen, aber sie war unglaublich charmant verpackt und hat Gott sei Dank auf die erhobene-Zeigefinger-Moral verzichtet. Was schon eine ganze Leistung ist, wenn man bedenkt, dass die menschlichen Protagonisten eigentlich nur das Nichtstun, den Konsum und das Sich-berieseln-lassen kannten.

Der Roboter EVA war mir ziemlich sympathisch, wobei nichts M-O übertrifft! Der arme kleine Kerl, der den ganzen Film über eigentlich nichts anderes als geputzt hat…

Die defekten Roboter waren aber auch eine Klasse für sich… im Allgemeinen mochte ich den Humor und die Ironie des Filmes…

Meiner Meinung kommt er nicht an Rattatouille heran – aber zum Anschauen und zwei Stunden nett finden, langt er doch allemal! Ich hatte jedenfalls Spaß an ihm.

Oh, und dann kommen wir gleich zum zweiten Thema dieses Absatzes: Karaoke.

Wer bisher dachte, Japan sei das Land des Karaoke, der irrt. Hier in Finnland ist Karaoke DER Hit! Es gibt unzählige Karaoke-DVDs zu kaufen und wir haben unseren Weg dann auch unweigerlich in eine Karaoke-Bar gefunden.

Dazu muss gesagt werden, dass die Finnen Karaoke richtig ernst nehmen! Irgendwie haben wir das ganze als Riesenspass angesehen und es vielleicht nicht ganz ernst genommen…

Im Klartet: Wir sind ziemlich herausgestochen unter den paar Finnen, die in der Bar waren.

Die Bar selbst hatte je einen Ordner mit englischen und einen mit finnischen Liedern, die man auswählen konnte.

Um sich zum Singen anzumelden, schrieb man dann seinen Namen auf einen Zettel, setzte die Nummer des Liedes drunter du wartete, bis man vom Barkeeper aufgerufen und auf die Bühne gebeten wurde.

Ohohoho, wir hatten einen Spaß!

Nun gut, aber wirklich nur wir – die Finnen selbst haben dazu geneigt, tiefdepressive Balladen zu singen. Der einzige Satz, den wir bei dem einen Lied verstanden haben, bedeutet übersetzt „Mein Leben ist hässlich“ – so gesehen bin ich ganz froh, dass ich den Rest des Liedes nicht verstanden habe. Bei so viel Dramatik wird ja selbst die Cola sauer…

Noch dazu sah der Mann so kläglich aus… als wäre sein Hund gestorben, seine Lieblingsjeans in der Wäsche eingegangen, seine 14-jährige Tochter zum zweiten mal schwanger, sein einer Sohn drogensüchtig, der andere seit zehn Jahren im Gefängnis und zudem hätten ihn gleichzeitig dann auch noch Frau und Geliebte verlassen.

Armer Kerl. Ich hoffe, er hat einfach nur gut geschauspielert.

Nun, unsere Lieder waren aber etwas fröhlicher. Ich selbst habe mich sogar auch auf die Bühne gewagt – allerdings nur in Begleitung von Jenny und Leonie (die dann ihrerseits noch einmal zwei weitere mit auf die Bühne gezerrt haben), da ich dem Publikum nicht meine Solostimme zumuten wollte. Wir haben dann „Mamma Mia“ von ABBA zum Besten gegeben – und ich weiß nicht, wie es geklungen hat, aber wir hatten das Publikum auf unserer Seite! :)

Highlights des Abends waren aber andere… hier die Top drei in umgekehrter Reihenfolge (ich bin geschädigt von den Jahren, in denen ich VIVA und MTV gesehen habe…):

Platz drei: „Like a Virgin“:

Um ehrlich zu sein: Es war grauenhaft! Die drei Kerle auf der Bühne haben leider erst während dem Lied gemerkt, dass das selbige auch Strophen hat, deren Melodie sie allerdings nicht kannten. Alle drei gaben aber nicht auf und improvisierten – jeder für sich selbst etwas vollkommen anderes als die übrigen zwei und das dann alle zusammen – aber es war dermaßen grottig, dass es schon wieder richtig lustig war! Das Singtalent fehlte vielleicht, aber das Showtalent hatten sie…

Platz zwei: „R-A-K-A-S“

Das finnische Lied, das wir im Sprachkurs angehört haben und das ich auch hier im Blog in einem der früheren Einträge verlinkt habe! Wieder einmal merkten die beiden auf der Bühne erst auf der Bühne, dass das Lied Strophen hat, deren Text sie nicht können (nein, dieses Mal lag es nicht an der Melodie, sondern an der geballten Masse finnischer Wörter), dafür hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Nun gut, zumindest einmal den Teil, der aus Austauschstudenten bestand. Die Finnen haben nur etwas komisch geguckt und sich wahrscheinlich gefragt, seit wann das Lied einen chinesischen Text hat…

Wir als Publikum haben unser bestes gegeben und die Sängern tatkräftig mit „R-A-K-A-S!“ und „Lalalalala!!!“ unterstützt…. Es war aber wahrscheinlich ähnlich schrecklich wie „Like A Virgin“, ich kann es leider nicht mehr sagen, da ich vor Lachen fast erstickt bin.

Platz eins: „I Want It That Way“

Oooooh, die Erben der Backstreet Boys waren zu Gast in der Karaokabar und haben sich in die Herzen aller anwesenden Mädchen gesungen. Besagte Mädels haben sich dann sofort nach Ankündigung des Liedes, Barhocker und Kameras geschnappt und haben die Fanbase direkt vor der Bühne aufgebaut.

Das Gute war dieses Mal, dass die Sänger auf der Bühne sowohl Text als auch Melodie des Liedes kannten. Wobei das Publikum sowieso so laut mitgesungen hat, dass es auch keinen Unterschied gemacht hätte, selbst wenn sie das nicht gekannt hätten.

Die Kontroverse „Fast Food“ in Finnland – oder: Irgendwelche total belanglosen Geschichtchen zum Schluss, da dieser Eintrag sowieso schon viel zu lang ist

Es würde wirklich nicht andauernd in irgendwelches Marathon-Schreiben auf meiner Seite und Marathon-Lesen auf der anderen resultieren, wenn ich öfter kleinere Einträge schriebe… nun ist es aber auch schon zu spät…

Dank der allgemeinen Globalisierung gibt es auch hier in Finnland Mac Donald’s – wie sollte es auch anders sein?

Hier muss dann gleich einmal eingeworfen werden, dass ich glaube, dass die Finnen eine nicht erklärbare (und wahrscheinlich auch nicht ganz gesunde) Liebe zu Mayonnaise haben. Wir waren bei der finnischen Variante des Mac Donald’s – Hesburger – essen und es war zwar gut… aber sehr mayonnaiselastig. Das Gleiche gilt für die Cheeseburger hier im Mac Donald’s… wer Probleme mit Mayo hat, sollte sich besser an eine große Portion Pommes oder ähnliches halten…
Aber was mich wirklich und eigentlich überrascht war, war die Arbeit der Mitarbeiter des Mac Donald’s. Ich kenne bisher nur die Szenerie aus Deutschland – viele Leute hinter dem Tresen, viele Leute vor dem Tresen und hinter dem Tresen geht es zu wie in einem Bienenkorb.

Alles geht schnell, alles geht fix, damit die Schlange an Kunden schnell ihr Essen bekommt und Ruhe gibt.

Hier ist die Szenerie etwas anders. Wer zu Mac Donald’s geht, braucht zuerst mal ein bisschen Zeit, denn egal, wie sehr sich die Kunden stauen, die Mitarbeiter dort bringt mal so schnell nichts aus der Ruhe. Alles, was man in fünf Sekunden erledigen könnte, geht wunderbar auch in zehn.

Ich bin hin- und hergerissen von Bewunderung ob der Coolness oder leichter Verstimmung auf Grund der Tatsache, dass man sich da leicht die Beine in den Bauch steht.

„Fast Food“ ist wirklich etwas anderes…

Aber im Allgemeinen ist es erstaunlich, wie viele Jugendliche einfach im Mac Donald’s essen und danach noch ewig sitzen bleiben, als seien sie gerade im Café. Nicht, dass es mich stört, ich wunder es nur ein bisschen, da man sich zu Hause eher sein Essen krallt und irgendwo anders verspeist oder zumindest nicht ewig im Mac Donald’s rumsitzt. Für ein gemütliches Treffen mit Freunden würde ich persönlich auch eher ein Café wählen, aber vielleicht bin ich auch schon zu alt und zu spießig, um die finnische Jugend zu verstehen…

Oh, wenn wir gerade beim Thema „Essen“ sind: Wir haben einen Ort gefunden, an dem man billig viel Essen kann: eine Pizzeria in der Stadt.

Dort gibt es riesige Pizzen für sechs bis sieben Euro. Salat zum Essen, Kaffe oder Tee danach und Alufolie zum Pizza einpacken und mitnehmen inklusive.

Wir waren dort bisher dann zweimal essen und es schmeckt wirklich lecker – ist natürlich aber auch nichts für die schlanke Linie und viel zu viel für mich.

Selbst wenn ich in der Pizzeria viel esse, schaffe ich die Portion, die ich dann noch übrig habe, nicht alleine bei der nächsten Mahlzeit.

Die Pizza, die ich das erste Mal gegessen habe, fand ich interessant: Das war Pizza mit Tomaten und Käse, darauf war dann Mozarella und darauf noch einmal Fetastückchen.

Sehr lecker, vor allem, wenn man aufgrund der Preislage ein bisschen auf Käseentzug ist, aber auch sehr sättigend. Ich habe insgesamt dreimal davon gegessen und das letzte Mal war sogar noch ein Stückchen über, das ich Anne andrehen konnte.

Bevor ich nun endlich diesen Eintrag beende (ich bin hier auf Word gerade auf Seite 14… warum laber ich eigentlich immer so viel?), noch eine Sache, die mir Sorgen bereitet.
Ich habe nun seit Montagabend mein Fahrrad nicht mehr gesehen, da ich nicht mehr mit ihm gefahren bin… ich hoffe inständig, dass es noch da ist, wo es sein soll – nämlich im Schuppen!

Jedenfalls hat das gute Stück nun auch einen Namen! Ich mag es, meinem Zeug Namen zu geben und da mein Fahrrad und ich noch den finnischen Winter vor uns haben, hat es alles Recht auf einen Namen…

Nach reiflicher Überlegung haben Jenny, Katja und ich dann nachts um zwei Uhr morgens vor den Wohnheimen in Myllyjärvi unsere Fahrräder mit dem heiligem Wasser aus der CocaCola- und Volvic-Flasche getauft.

Jennys Fahrrad hört nun auf den klangvollen Namen „Ruby Racer“ (es ist weiß und hat tatsächlich Streifen in einer Farbe, von der ich glaube, dass es einmal rot gewesen sein könnte), während Katjas „Sparky“ getauft wurde.

Aufgrund meiner unglaublichen Kreativität heißt mein Fahrrad nun „Luke Skyroller“ – möge die Fahrradmacht mit ihm sein und Rost, lockere Schrauben, sonstige Schäden und Diebe von ihm fernhalten!

Sodele, das wäre nun wirklich einmal das neuste vom neusten und auch gerade das, an das ich mich so spontan erinnere.

Ein jeder, der es bis hier geschafft hat, bekommt einen Keks und darf sich gehuldigt fühlen (natürlich nur, wenn er auch alles gelesen hat – einmal drüberscrollen gilt nicht, das ist schon klar!).

Ich werde mich nun ins Bett begeben und versuchen, meine Erkältung wegzuschlafen.

Ich wünsch euch was und drückt mir die Daumen, dass ich es in Zukunft schaffe, öfter zu posten, damit mir und euch so etwas hier erspart bleibt! ;)

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4 Antworten zu Danken möchte ich allen Leuten, die dies hier möglich gemacht haben…

  1. monika holleyn schreibt:

    Geschafft !!!!!!! Ich habe wirklich alles gelesen vor lauter angst, eine wichtige Mitteilung nicht mitzubekommen. Hoffentlich schreibt nicht gleich mein Computer wieder dass ich zu lange im Programm war.
    Also, ich habe den Rest von dem Krimi nicht mitbekommen und weiß nun nicht warum wer was gemacht hat. Ich hoffe, ich kann die Nacht scvhlafen.
    Das mit deinem Fahrrad, hast du es nicht ( auf meinen Vorschlag hin )rosa gestrichen ? Vielleicht will sowas niemand.

    Und iß du weiter Zucker, ist gut für die Nerven.

    Das mit den finnischen Plurals usw. habe ich nicht wirklich begriffen, soll dich aber nicht belasten.

    Ich habe schon mal die Klamotten für meine Reise nach Überlingen zurechtgelegt, wenn ich sie noch in den Koffer tue , wäre es sehr von Vorteil. Ich bin ja mal gespannt, was uns da wieder erwartet.

    Philipps Geburtstag haben wir nun auch hinter uns, war sehr lustig. Jeder hatte auf sein Geschenk Gummibärchen oder dergleichen geklebt, Philipp nahm das Geschenk, rieß die Bärchen ab und legte das Geschenk unbesehen zur Seite. Das hätte ich früher wissen müßen.

    Rahel ist jetzt ein großer Fan von Winx ( Habe ich hoffentlich richtig geschrieben ) hat jetzt so ein Sammelalbum gekauft bekommen und Moritz auch eins, damit sie die Bildchen tauschen können. Moritz weigert sich standhaft, dieses Heft auch nur aus der Tüte zu nehemn, er will lieber die wilden Kerle. Ich kann ihn irgendwie
    verstehen.

    Jamie hat sich gestern wieder einen Euro bei mir abgeholt, in einem anflug von Wahnsinn habe ich mal gesagt, dass er für jede Arbeit mit null Fehlern einen Euro von mir bekommt. Es wird teuer.

    Und die beste Nachricht von allen , Tom ist von der Intensiv runter, Freude ohne Ende.

    Jetzt fang ich auch schon an Romane zu schreiben, muß bei uns in der Sippe liegen.

    Um deinen Neid etwas zu schüren, an Philipps Geburtstag saßen wir bei Nadine auf der Terasse bei strahlendem Sonnenschein. Na ja morgens ist es hier auch scheißkalt.

    In der Hoffnung, dass mein Computer mich liebt und die Nachricht weiterschickt versuche ich es.

    Ich drück dich
    deien liebe Tante

  2. monika holleyn schreibt:

    Er hat es getan…er hat den meinen Kommentar weggeschickt…er liebt mich…werde ihm aus lauter Dankbarkeit auch einen Namen geben. Vorschläge werden dankbar angenommen und notfalls ignoriert.

  3. Manu schreibt:

    *kriegt den Post gerade von Ju vorgelesen*
    >3
    *hört fasziniert zu*
    *~*

    Deine Gesten zur Unterzeichung des Gelesenen sind der Hammer, weisst du das eigentlich xD? *klebt am Bildschirm* Voll toll ^___^~
    (Der Schreibstil ist wie immer auch sehr toll, musste mal wieder gesagt werden, sonst vergisst oder verdrängst du das wieder oó XP)

    Und ihr erlebt viele tolle und lustige Sachen xD *kann sich euch beide teilweise so richtig vorstellen* >3

    *flauscht euch beide*
    <3

  4. Lotti schreibt:

    Hey Schatz <3 Jaaa~ xD Nachdem ist also zum Computer meines Vaters gewechselt bin, mag er mir auch deinen Blog anzeigen xD Das heißt, ich kann was zu schreiben und alles xD~
    Ich habe einfah mal deine Ordnung beibehalten…. <3

    „Suomi Yksi – Me puhumme tosi vähän suomea“

    Grah~ Finnischkurs klingt irgendwie… spannend O_O Ich weiß nicht, ich will auch so was machen xP Du kannst bestimmt besser Finnisch nach den wenigen Monaten als ich in meinen zweieinhalb Jahren Japanisch O_O
    Die Prüfungen klingen auch interessant ^^~ Und… euer Dialog – yay!!! *cheert dich an* Wäsche waschen macht Spaß! xD
    Jetzt hast du ihn ja hinter dir und schonmal ein paar Credits <3 Und das ist die Hauptsache ^.~

    „Studium und Vorlesungen – oder: Der Sprachmatsch ist komplett! ^_^“

    Uaaah~
    *liest interessiert*
    Ihr seid so viele Austauschstudenten? Oo Nicht schlecht… mir scheint, als wollten viele Deutsche und so nach Finnland xD~
    Sind auch alle nett?
    Das mit den Credits klingt voll krass… O___O Aber das schafft ihr, ich drücke alle Daumen!
    Zu Schwedisch: Das ist echt scheiße…. habt ihr mittlerweile ein bisschen mehr gelernt? Oo
    *cheert euch an*

    „Home sweet home – der Alltag in Myllyjärvi“

    Wheee~ Yay für dein Zimmer! <3 Cool, dass du schon Fotos und Postkarten aufgehängt hast ^^v
    Bauarbeiten? =___=
    Und wegen der Wäsche: Du bist bestimmt zu schmal xD Da will keiner deine Sachen klauen xD~ *anflausch*
    BTW: Yeah for Skype <3 <3

    „Ab nach draussen! (It is cooold in Finland, it is coooold~)“

    Verständlicherweise ist es kalt in Finnland xD Hier in Deutschland ist es auch kalt, dementsprechend kalt muss es bei euch sein xD
    Das mit den Lebensmitteln ist doof… O____o Aber immerhin könnt ihr schon Finnisch im Supermarkt reden xD Zumindest ein bisschen <3 Die Namen eurer Fahrräder sind supertoll!! *_* Wheee~
    Und sie bleiben schon da <3 Wer sollte sie euch wegnehmen? Oo

    „Kino und Karaoke“

    Awww~ Erstmal: Wall-E *____* So süß~ Ich mag den Film voll <3
    Und… ja…Karaoke xD Kenne ich ja jetzt auch xD
    Aber… deine Beschreibung klingt so super xD
    Zu „I want it that way“ – das habe ich in Japan auch gesungen xD Das ist immer der absolute Reißer…. das kennt jeder xD~ Aw~ xD FANS!!! xD

    „Die Kontroverse „Fast Food“ in Finnland – oder: Irgendwelche total belanglosen Geschichtchen zum Schluss, da dieser Eintrag sowieso schon viel zu lang ist“

    Mäcces – der neue Starbucks! xD

    *anlieb*
    Ich mag deinen Schreibstil total~ Wollte ich nur mal sagen <3~
    *anlieb*

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